Innovationsmanagement und Neuproduktentwicklung

Unser Verständnis

Führend innovieren ist – im Großunternehmen genauso wie im Mittelstand – die Fähigkeit, aus dem Spannungsfeld zwischen kreativer Freiheit und rigoroser Umsetzung im Unternehmen positive Energie und die Lust am Neuen freizusetzen. Innovationsmanagement heißt, einen Rahmen zu schaffen, in dem Freiräume für Kreativität und neue Ideen ebenso existieren wie ein klarer Weg zur Priorisierung und effektive Methoden zur Produktentwicklung.

Neben dem kontinuierlichen Innovieren von einer Produktgeneration zur nächsten gilt es, auch disruptive Impulse aus neuen Technologien und Marktentwicklungen Eingang in den Innovationsprozess finden zu lassen, sei es über Crowdsourcing, Plattformen zur Kundeninteraktion oder Open Innovation-Ansätze mit Universitäten. Im Rahmen der übergeordneten Strategie als „Leitstern“ ist ein effektives Management von Technologie- und Innovationsfeldern zu etablieren und in Zielportfolios zu übersetzen. Angesichts der Individualisierungswünsche von B2C- und zunehmend auch von B2B-Kunden kann die interne Komplexität dabei oftmals nur noch durch Architekturen, Plattformen und Baukästen mit standardisierten Modulen beherrscht werden. Und letztlich geht es darum, angesichts begrenzter finanzieller und personeller Entwicklungsressourcen aus der Vielzahl möglicher Projekte diejenigen auszuwählen, die dann systematisch über Roadmaps, Multi-Projekt-Planung und Rolling-Forecast-Ansätze umgesetzt werden – wer aus Angst zu viele Projekte vor sich hertreibt, wird keines ins Ziel bringen.

Folgende Kernfragen eines modernen Innovationsmanagements sind u.a. regelmäßig Teil unserer Projektarbeit:

  • „Wie lässt sich die übergeordnete Strategie in eine Innovationsstrategie übersetzen?“
  • „Wie lässt sich ein ‚strukturierter Freiraum‘ für die Ideengewinnung schaffen und bewahren?“
  • „Wie lassen sich Ideen als ‚schnelle Prototypen‘ frühzeitig am Markt verproben?“
  • „Welche Entwicklungsmethoden erhöhen den Produkterfolg bei gleichzeitiger Reduktion der ‚time to market‘?“
  • „Welche Organisationsstruktur bietet den besten Rahmen?“

Unser Ansatz

Unser Ansatz zum Innovationsmanagement umfasst ein breites Spektrum von Konzepten und Methoden, um „vor einer konkreten Neuproduktentwicklung“ den notwendigen Rahmen zu setzen. Gegenstand unserer Projekte können einzelne Elemente wie das Spiegeln disruptiver Geschäftsmodelle oder die Neudefinition eines Herangehens zur Multi-Projekt-Planung ebenso sein wie die ganzheitliche Neuausrichtung eines Innovationsbereiches von der Vorentwicklung bis in die Umsetzung mit den dazugehörigen Fragen zu Innovationsorganisation und Innovationsprozess. Übergreifende Arbeitsweisen wie „agiles Entwickeln“, „Lean Innovation“ oder die Pilotierung von Innovationen in „Lean Start-ups“ fließen explizit oder implizit in die Projektarbeit mit ein. Ein Expertenteam zur PLM-Software ergänzt unsere Arbeit dort, wo bei der Umsetzung des Innovationsmanagement auch der direkte Systembezug eine Rolle spielt.

Ob das Innovationsmanagement funktioniert, beweist sich am Ende immer im Markterfolg der Produkte: Innovation ergibt nur dann Sinn, wenn sie dazu führt, dass Kunden begeistert sind und das innovierende Unternehmen den „Return on Innovation“, seine Profitabilität und seinen Unternehmenswert messbar steigert. Die konkrete Entwicklung von Hardware-/Software-Produkten, Dienstleistungen oder Kundenlösungen begleitet Seidenschwarz & Comp. from idea to value® mit unserem Ansatz zur Entwicklung profitabler Hauptumsatzträger mit „Target Costing inside“.