Resilienz

Resilienz ist die Fähigkeit eines Unternehmens, auch mit unerwarteten und bestandsgefährdenden Ereignissen und Entwicklungen widerstandsfähig und konstruktiv umzugehen und daraus sogar Kompetenzen aufzubauen, die das Unternehmen nach einer Krise noch wettbewerbsfähiger und stärker machen. Im Idealfall gelingt es dabei, zusätzliche Resilienz aufzubauen, etwa weil die Kompetenzträger Erfahrungen im Umschalten zwischen Boom und Abschwung gesammelt haben. Umgekehrt droht bei einer fortdauernden Überforderung der Ressourcen eine schleichende Abwärtsentwicklung, die im schlimmsten Fall in einen Organizational Burnout münden kann.

Inwieweit Resilienz benötigt wird, hängt von den Kunden und Wettbewerbern, von den Produkt-, Beschaffungs- und Kapitalmärkten und deren Volatilität sowie von technologischen, regulatorischen oder sonstigen außergewöhnlichen Entwicklungen wie Pandemien oder Vulkanausbrüchen ab.

Inwieweit Resilienz vorhanden ist, hängt von den Eigenschaften und Potenzialen der Unternehmensressourcen ab: Redundanz, Flexibilität und Schnelligkeit. Zusätzlich versetzen Lernfähigkeit und Wandelbarkeit Unternehmen in die Lage, Ressourcen entlang der zuvor genannten Dimensionen weiterzuentwickeln. Dazu zählen auch abrufbare Routinen, die Anpassungen an angespannte Unternehmenssituationen ermöglichen.

Besondere Bedeutung besitzen darüber hinaus ein sinnstiftender Unternehmenszweck und ein bildhaftes kommuniziertes Bild der Zukunft (Vision) sowie vor allem die gelebten Werte und die übergeordneten Ideen, die die Ressourcen eines Unternehmens positiv oder negativ „aufladen“. Gerade in ruppigen Zeiten sorgen die gerne als „weiche Faktoren“ bezeichneten gelebten Werte und Verhaltensweisen für Stabilisierung im und Identifikation mit dem Unternehmen.

Innerhalb der gelebten Werte geht es vor allem um das Miteinanderumgehen, das „so machen wir das hier“. Führungskräfte werden dadurch zum Vorleben angehalten, Mitarbeiter zum täglichen Umsetzen. Gerade in schlechten Zeiten zeigt sich hier der „Charakter einer Organisation“ und der sie prägenden Schlüsselspieler. Das Spektrum reicht hier von einem „wir halten gerade in schwierigen Zeiten zusammen“ bis hin zum „mit dem Finger auf andere zeigen“ und ein „den Gürtel vor allem bei den anderen enger schnallen, nicht aber bei sich selbst“.

Die Seidenschwarz & Comp. bietet ihren Kunden ein Lösungsspektrum, das von Impulsvorträgen über Resilienzworkshops bis hin zu Projekten zur Standortbestimmung von Unternehmen oder deren Einheiten und zum Gestärkt-aus-Krisen-hervorgehen reicht.

Bei konkretem Interesse stellen wir Ihnen unser erfahrenes Team passend zu Ihrer jeweiligen Ausgangssituation zusammen: 1. Mit der Krise umgehen und Stabilität erlangen 2. Grundsätzliche Neuausrichtung aus der Krise heraus: Wie hätte das Unternehmen schon vor der Krise aussehen müssen? 3. Nachhaltiger Auf- und Ausbau eines Resilienzmanagements: „Uns soll zukünftig nichts mehr erschüttern können!“